Energie

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Energie

Nutzen Sie jetzt staatliche Fördermittel beim Ein- und Umbau von nachhaltigen und ökologischen Energieträgern. Unser Fachpersonal berät Sie gerne zu allen Fragen rund um das Thema grüne Energie und anderen Energiequellen.

Pelletheizungen

In einer Pelletheizung bzw. einem Pelletofen werden kleine Presslinge aus Holzspänen und Sägemehl, sogenannte Pellets, verheizt und zur Raum- und/oder Nutzwassererwärmung genutzt. Die Betriebskosten für eine Heizung mit Holzpellets sind mit 5 Cent pro Kilowattstunde relativ gering und moderne Anlagen erreichen darüber hinaus einen Wirkungsgrad von bis zu über 90 Prozent.

Auch in der Anschaffung sind Holzpellets bei einem Preis zwischen 250 und 350 Euro pro Tonne (je nach Abnahmemenge) relativ kostengünstig. Im Vergleich: 6 Tonnen Holzpellets kosten ca. 1655 Euro und bringen denselben energetischen Ertrag wie 3000 Liter Heizöl – welche mit 2620 Euro (Durchschnittspreis) mit fast 1000 Euro mehr zu Buche schlagen. Zusätzlich zur ständigen Ersparnis  werden Pelletheizanlagen und Pelletkaminöfen auch von der BAFA subventioniert.

Erdwärmeheizungen

Erdwärmesonden nutzen die fühlbare Wärme des Erdkörpers als Energiequelle. Durch ein dem Bohrbrunnenbau entlehntes Verfahren werden Rohrbündel im Boden eingebracht, mit deren Hilfe die Wärme aus dem Erdinneren gewonnen wird. Eine Wärmeträgerflüssigkeit wird durch die Rohre im Erdreich gepumpt und erwärmt sich auf Ihrem weg hinab und wieder zur Oberfläche. Mithilfe einer Wärmepumpe und nachgeschalteten Modulen wird der Flüssigkeit die enthaltene Wärme wieder entzogen. Darüber hinaus sind auch Erdwärmeanlagen BAFA-gefördert.

Luftwärmepumpen

Moderne Heiztechnik hört nicht bei Erdwärmeheizungen auf. Sogenannte Luftwärmepumpen entziehen der Luft Wärme, welche als Heizenergie genutzt werden kann. Dabei wird die Außenluft durch einen Ventilator angesaugt und mit einer Wärmepumpe aufbereitet. Die gewonnene Energie kann sowohl als Heizenergie als auch zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Zwei Systeme, die demselben Prinzip folgen:

  • Luft-Luft-Wärmepumpe
  • Luft-Wasser-Wärmepumpe

Vorteile einer Wärmepumpe:

  • Technik umfasst ca. 1m³ und passt daher eignet sich daher für kleine Stauräume
  • Standortunabhängig
  • kann Innen und Außen installiert werden
  • Unabhängig von berg- und wasserrechtlichen Genehmigungen
  • Eignet sich besonders gut für Passivhäuser

Zeolith-Gas-Wärmepumpe

Sparsamer und effizienter können Sie mit Gas, dem saubersten aller fossilen Brennstoffe, nicht heizen.

Damit ist das Zeolith Heizgerät die perfekte Lösung für alle, die maximale Umweltschonung und minimale Energiekosten miteinander verbinden möchten. Möglich macht es die clevere Kombination von Gas plus Zeolith plus Sonnenenergie. Zeolith bedeutet übrigens „Siedestein“. Der extrem poröse Kristall hat nämlich die Eigenschaft, Wasser anzusaugen und dabei Wärme abzugeben.

Wie genau das geht erfahren Sie hier:

Blockheizkraftwerk

Blockheizkraftwerke arbeiten über das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Hierbei wird ein primärer Energieträge wie Erdgas genutzt, um gleichzeitig Strom und Wärme zu erzeugen. Dazu wird ein Gasverbrennungsmotor genutzt, welcher einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Der daraus resultierende Wirkungsgrad (bezogen auf den Heizwert) liegt bei etwa 80-90 Prozent. Für nähere Informationen zum Thema BHKW steht Ihnen Winfried Paulus jederzeit zur Verfügung.

Solarenergie

Als ökonomisch wie ökologisch besonders wertvoll stellt sich die Nutzung der Sonneneinstrahlung zur Wärmegewinnung heraus. Hierbei fließt in einem geschlossenen Kreislauf eine Wärmeträgerflüssigkeit durch die Solarmodule und erhitzt sich mithilfe der Sonnenstrahlen. Mithilfe einer Pumpe wird die Flüssigkeit zum Wärmetauscher innerhalb des Solarspeichers geleitet, wo die Trägerflüssigkeit ihre Temperatur an das Brauchwasser abgibt, zurück in die Solarmodule fließt und der Kreislauf von Neuem beginnt.

Mit der richtigen Kombination aus Solarmodulen und paralleler Heizungsunterstützung und –optimierung lassen sich bis zu 35 Prozent der jährlichen Heizkosten sparen. Auch hier wird der Verbraucher durch die BAFA mit Fördergeldern im Rahmen des Marktanreizprogrammes Solar unterstützt.

Photovoltaik

Der Begriff Photovoltaik beschreibt die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist Sonnenlicht, in elektrische Energie mithilfe von Solarzellen aus Silicium.  Der energetische Amortisationszeitraum für Photovoltaikanlagen liegt im mitteleuropäischen Raum zwischen neun Monaten und rund dreieinhalb Jahren, je nach Standort und verwendeter Technik - dieser Wert sucht im Energiebereich seinesgleichen.

Dies bedeutet, in diesem Zeitraum hat die Photovoltaikanlage wieder die Energie hereingespielt, die insgesamt während ihres gesamten Lebenszyklus verbraucht wurde, also während der Herstellung der Anlagen, ihres Betriebs, der Errichtung usw. Energiegewinnung durch Photovoltaik wird in Deutschland sowohl durch das BAFA sowie durch die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelte Einspeisevergütung unterstützt, darüber hinaus gibt es in Bayern einen speziellen Zuschuss für rationelle Energiegewinnung und –verwendung im Gewerbe.